Die Lindenterrasse
Ansichtskarte - Gehege bei der Lindenterrasse
Ansichtskarte - Bepflanzter Korridor um 1900
Johan Cesar (VI) Godeffroy ließ einen weitläufigen Korridor zwischen Landhaus und Gehege anlegen, der an beiden Seiten von Rhododendrenwällen gesäumt war. Noch Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war dieser Korridor mit Bäumen und Ziersträuchern bestückt. Endpunkt der Achse war eine Terrasse mit Sitzbänken, von der eine Treppe zum Gehege führte (das damals weiter nordwestlich lag).
Im Korridor zwischen den Rhododendrenwällen und auf der großen Wiese wurden in der unmittelbaren Nachkriegszeit Kartoffeln und Gemüse angebaut. Auch ein Teil des Bestandes an Zierbäumen wurde von der Bevölkerung gefällt, um Brennholz zu gewinnen.
Die Terrasse wurde später wie auch andere Teile des Parks unter der Regie des Altonaer Gartenbauamts »zurückgebaut«.
Auf Initiative des Hirschparkvereins und begleitet von einer Spendenaktion errichtete der Bezirk Altona 2023 eine neue Terrassenanlage.
Eine am historischen Vorbild orientierte Treppe wurde gebaut, der ehemalige Terrassenbereich gepflastert, Bänke aufgestellt, Rasen gesät, Beete mit Rosen und Lavendel angelegt, Eiben gepflanzt. Ableger der alten Linde, nach der die Terrasse ihren Namen trägt, werden in einer Baumschule großgezogen, um das Ensemble zu komplettieren.
Lindenterrasse Juni 2025